I. Rahmenbedingungen
Die Einrichtung„Die ARCHE“ ist eine Langzeiteinrichtung der Eingliederungshilfe für derzeit 28 psychisch erkrankte Menschen im Sinne der §§ 53 und 75 SGB XII. Sie ist Teil des Gemeindepsychiatrischen Verbundes Esslingen (GPV).
Der TrägerTräger der Einrichtung ist der Verein „DIE ARCHE – Verein für Therapeutische Wohngemeinschaften e. V.“ mit Sitz in Notzingen im Landkreis Esslingen.
Der Verein wird von 3 Vorstandsmitgliedern vertreten. Die laufenden Geschäfte werden durch einen organisatorischen und einen therapeutischen Geschäftsführer wahrgenommen. Ein Beirat unterstützt und berät Vorstand und Geschäftsführung. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und korperatives Mitglied der AWO (Bezirksverband Württemberg e. V.). Der Träger bietet ebenso Ambulant Betreutes Wohnen der Eingliederungshilfe an. Beide Angebote kooperieren im Sinne eines Wohnverbundes miteinander.
Personenkreis Die Arche fühlt sich der Versorgung psychisch erkrankter Menschen des Landkreises Esslingen verpflichtet.
Der Großteil der Erkrankungen sind Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, affektive und schizoaffektive Psychosen, selten auch Persönlichkeitsstörungen. Die Einrichtung ist konzipiert für Menschen, die für einen mehr oder weniger langen Lebensabschnitt den Hilferahmen einer vollstationären Einrichtung brauchen. Die Hilfen werden gemäß der Leistungstypbeschreibungen laut Landesrahmenvertrag nach §79 SGB XII für den dort beschriebenen Personenkreis erbracht.
Keine Aufnahme können Menschen mit primärer oder gar akuter Suchtproblematik, akut selbst- oder fremdgefährdete Menschen oder Menschen, die direkt aus einer forensischen Einrichtung anfragen, finden.
Bewohner sollten die grundsätzliche Bereitschaft zu mindestens halbtägiger tagesstrukturierender Beschäftigung innerhalb der Einrichtung oder in einer Werkstätte mitbringen.
ZielsetzungZiel ist die Eingliederung psychisch erkrankter Menschen in die Gesellschaft.
So gut das möglich ist, sollen Bewohner wieder dazu befähigt werden, ohne Hilfe einer Einrichtung leben zu lernen.
Innerhalb der Einrichtung soll der Bewohner einen möglichst hohen Grad an selbstbestimmtem Leben bei einer größtmöglichen individuellen Lebensqualität erlangen und erhalten. Die Einrichtung unterstützt jegliche Entwicklung in Richtung eines eigenständigen Lebens außerhalb der Einrichtung. Die Verweildauer ist jedoch zeitlich nicht befristet. Die Leistungen der Einrichtung sind darauf ausgerichtet, vorhandene Fertigkeiten u. a. in den Bereichen
Psychische Stabilität mit Hilfe von medizinischer Versorgung, Verbesserung der
Belastbarkeit, Verbesserung des Selbstwertgefühls, Auseinandersetzen mit der Er-
krankung und individuellen Lebensstrategien
Alltagspraktische Fertigkeiten wie Einkauf, Haushaltsführung, Kochen, Körperhygiene, Freizeit, Mobilität, Umgang mit Ämtern und Behörden
Soziale Kompetenzen, Beziehungen zu Mitmenschen
Arbeit und Beschäftigung, tagesstrukturierende Maßnahmen
Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft
zu erhalten, auszubauen und eventuell verloren gegangene Fertigkeiten zu reaktivieren.
Leistungen und KostenDie Einrichtung wird mit dem Sozialhilfeträger Rahmenverträge nach § 79 SGB XII über Erbringung und Vergütung der Leistungen abschliessen.
Für den Bereich „Wohnen“ ist die Einrichtung dem Leistungstyp 1.2.3./Vollstationäre Hilfe für seelisch behinderte Menschen zugeordnet.
Für den Bereich „Tagesstrukturierendes Angebot“ ist die Einrichtung den Leistungstypen 1.4.5.b) und 1.4.6. (Senioren) zugeordnet.
Die Erbringung der Leistung erfolgt nach dem im Verfahren ermittelten Hilfebedarf. Die Hilfeplanung erfolgt individuell auf jeden Bewohner zugeschnitten und mit dessen Beteiligung. Die Leistung beinhaltet eine 24-stündige Präsenz durch Mitarbeiter der Einrichtung.
Die Kosten der Leistungen werden, sofern sie nicht aus Einkommen oder Vermögen bestritten werden können, vom Sozialhilfeträger auf Antrag übernommen.
Prinzipiell bietet die Einrichtung auch die Möglichkeit, innerhalb des „Wohnverbunds ARCHE“ Klienten aus dem Ambulant Betreuten Wohnen der ARCHE für einen festgelegten, begrenzten Zeitraum und als Selbstzahler aufzunehmen.
Medizinische VersorgungMedizinische Versorgung betrachten wir als unerlässlichen Bestandteil eines angemessenen Umgangs mit psychischer Erkrankung. Die Bereitschaft zu einer regelmäßigen ambulanten Behandlung bei einem niedergelassenen psychiatrischen Facharzt setzen wir deshalb auch und gerade in Zeiten psychischer Krisen voraus. Selbstverständlich gilt hierbei das Recht auf eine freie Arztwahl. Der niedergelassene Facharzt verordnet die Medikation; das Richten und die Einnahme wird durch die Einrichtung begleitet, wobei der individuellen Fähigkeit des Bewohners mit einem Stufensystem Rechnung getragen wird.
Für die Einnahme insbesondere von Psychopharmaka gilt der Grundsatz: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich. Dies beinhaltet auch eine volkswirtschaftliche Sichtweise, da die Kosten unserer Gesundheits-versorgung von uns allen getragen werden. Es ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass ein psychisch erkrankter Mensch die für ihn bestwirksame, dabei verträglichste Medikation unabhängig von preislichen Unterschieden, insbesondere bei modernen Generationen von Neuroleptika, erhält. Je besser die Verträglichkeit desto höher die Akzeptanz.Die Einrichtung ist in regelmäßigem fachlichen Kontakt mit einem niedergelassenen Kirchheimer Psychiater, der auch Behandler der meisten Bewohner ist.
In psychischen Krisen, die der Behandlung in einer Fachklinik bedürfen, ist die Psychiatrische Abteilung des Nürtinger Krankenhauses das zuständige Versorgungskrankenhaus für das Einzugsgebiet Kirchheim. Zur weiteren teilstationären Versorgung stehen die Tageskliniken in Nürtingen und Esslingen zur Verfügung.
Mit den Mitarbeitern der psychiatrischen Kliniken steht die Arche zum Zwecke des fachlichen Austausches in regelmäßiger Verbindung.
AufnahmeverfahrenAufgenommen werden vorrangig Hilfesuchende aus dem Landkreis Esslingen nach Votum/Empfehlung der Esslinger Hilfeplankonferenz.
Dem Interessenten wird bei einem Informationsgespräch zuerst einmal die Einrichtung vorgestellt. Bei weiterem Interesse wird als zweiter Termin ein Vorstellungsgespräch vereinbart, bei dem die Einrichtung die zunächst wichtigsten Informationen über die Lebensumstände und die Erkrankung des Interessenten erfährt und bei dem der mögliche Auftrag (Art der Hilfe) an die Einrichtung formuliert wird. Die daraufhin erfolgte Aufnahme auf die Warteliste ist nur für die Einrichtung verbindlich; dem Interessenten bleibt es überlassen, ob er sich auch bei anderen Einrichtungen bewerben will.
Vor der Aufnahme besteht die Möglichkeit zu einer Belastungserprobung (Probewohnen).
Betreuungsteam und ArbeitsorganisationDas Betreuungsteam der Arche ist multiprofessionell mit derzeit Diplom-Sozialpädagogen, einem Diplom-Betriebswirt, Arbeitserziehern, Krankenschwestern, Soziotherapeuten und Diplomkunsttherapeuten besetzt. Jeder Mitarbeiter hat einen anderen beruflichen Hintergrund, den er in die Gesamtarbeit mit einfließen lassen kann, was im Idealfall ergänzende und befruchtende Wirkung erzeugt. Fast alle ausgebildeten Teammitglieder verfügen über langjährige (teilweise mehr als zwanzig-jährige) Erfahrung in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen, die durch unterschiedliche Weiterbildungen und Zusatzausbildungen in systemische Beratung, lösungsorientierte Kurzzeittherapie, NLP und sozialpsychiatrischen Zusatzausbildungen im Theoretischen ergänzt werden konnten.
Das Team wird unterstützt durch den Einsatz von drei Zivildienstleistenden und zwei Absolventinnen eines Freiwilligen Sozialen Jahres, durch deren ca. jährlichen Wechsel auch eine immer wieder neue, junge, „nicht-professionelle“ Sichtweise in die Arbeit einfließen kann.
Ein Teil der Nachtdienste, ergänzende Dienste und Dienste teilweise am Wochenende werden durch Honorarkräfte mit telefonischer Hintergrundrufbereitschaft durch hauptamtliche Mitarbeiter abgedeckt. Es gibt eine 24-stündige Mitarbeiterpräsenz im Wohnheim.
Interne und externe Fortbildungen und Supervision bei einem systemtheoretisch ausgerichteten Supervisor sind selbstverständliche Teile der Arbeit. Jährlich stehen 2 Klausurtage für besondere Themen zur Verfügung. Je einmal wöchentlich finden Teamsitzungen des Gesamtteams und der Teams der vier Wohngruppen statt um Einzelfälle, Gruppenbelange und Organisatorisches zu besprechen.
Außer dem Betreuungsteam arbeiten noch eine Verwaltungsmitarbeiterin, ein Hausmeister und Reinigungskräfte in der Einrichtung.
Örtliche Lage der EinrichtungDas dreigeschossige Hauptgebäude befindet sich in zentraler Lage im Ortskern von Notzingen, einer Gemeinde von ca. 3.000 Einwohnern.
Die Infrastruktur des Ortes weist bezüglich Versorgung und Mobilität die wichtigsten Einrichtungen auf:
- niedergelassener Allgemeinarzt
- Apotheke, Drogerie
- Bushaltestelle vor der Haustür
- Lebensmittelgeschäft, Bäcker, Metzger
- Frisör
- 2 Banken
Das Prinzip der Gemeindenähe ist durch die zentrale Lage in der kleinen Gemeinde Notzingen gegeben. Durch das an den geräumigen Garten angrenzende Notzinger Backhaus, das nahezu täglich durch die Notzinger Bevölkerung genutzt wird, ergeben sich Möglichkeiten zu gegenseitigen Kontakten.
Ein weiteres Haus, das von unserer "Aussenwohngruppe" genutzt wird, befindet sich am Ortsrand von Notzingen, ca. 300 Meter vom Hauptgebäude entfernt.
II. Konzeptionelle Grundgedanken
Erklärungsmodell PsychosenAus den vielen verschiedenen Erklärungsmodellen zur Entstehung von Psychosen – je nach wissen-schaftlichem Fachgebiet biologische, medizinische oder (psycho-) soziale Ursachenmodelle in den Vordergrund stellend – scheint uns das u. a. von Luc Ciompi vertretene Vulnerabilitäts-Stress-Modell mit dem Versuch, verschiedene Ansätze und Modelle zu vereinen, als das für uns Praktikabelste.
(L. Ciompi: „Affektlogik“, 1982 / „Die emotionalen Grundlagen des Denkens“)
Vereinfacht dargestellt gehen wir heute davon aus, dass sowohl genetische wie auch später aufgrund psychosozialer Einflüsse erworbene, besondere „Dünnhäutigkeit“ und „Verletzbarkeit“ (sog. Vulnerabilität) den Menschen mit Disposition zur psychotischen Dekompensation kennzeichnen.
Beim Auftreten äußerer Stressoren und Reize (die für jeden Menschen andere sein können), kann es in Folge zur jeweiligen Symptomatik kommen: der Mensch wird psychotisch. Dauer und Intensität der Dekompensationsphasen unterliegen auch wieder psychosozialen Einflüssen.
Weitere Annahmen:
Jeder Mensch kann unter bestimmten Voraussetzungen psychotisch dekompensieren, ausschlaggebend sind hier Art und Intensität des Stresses, dem der Mensch ausgesetzt ist.
Niemandes Lebensgeschichte ist nur auf die „Erkrankung“ und deren „Chronifizierung“ festzuschreiben, da nicht zuletzt die Erfahrung zeigt, dass Veränderung und Entwicklung in unterschiedlichster Qualität und Quantität stets möglich ist.
Die GrundhaltungenVon den Annahmen der Systhemtheorie ausgehend sehen wir Menschen als sich selbst organisierende Einheiten (Systeme), die wiederum in weiteren (Beziehungs-) Systemen interagieren und deren Dynamik zu verstehen und im geeigneten Sinne man zu nutzen versuchen kann. Ein Mensch handelt im Sinne eines Versuches, sein System aufrecht zu erhalten, für sich selbst stimmig und sinnvoll.
Systeme sind jedoch nicht festgelegt und befinden sich in ständigem Wandel.
Für unsere Handlungen und dem Umgang miteinander bedeutet das vor allem Respekt vor der Persön-lichkeit des Anderen und Akzeptanz seiner „Symptome“ als Lösungsversuche, um mit einem emotionalen Spannungszustand umzugehen.
Die Atmosphäre in unserer Einrichtung soll in hohem Maße vertrauenschaffend und –erhaltend für Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige sein. Die Beziehungen werden möglichst tragfähig durch ein hohes Maß an Verlässlichkeit und Klarheit.
Der Bewohner ist als Klient, als Auftraggeber zu verstehen, unsere Arbeit als Dienstleistung. Die Aufträge werden gemeinsam verhandelt (im Sinne eines „verhandeln statt behandeln“) und verbindlich verfolgt.
Hilfen für psychisch erkrankte Menschen werden nicht ausschließlich von einer Einrichtung alleine erbracht, sondern zumeist innerhalb des Netzwerkes von Einrichtungen, die sich im Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV) summieren. „Nicht-psychiatrischen“ Hilfen sollte jedoch nach Möglichkeit der Vorrang eingeräumt werden.
Die Zusammenarbeit und der fachliche Austausch innerhalb des GPV ist für die Arbeit der Arche wichtig und wird in unterschiedlichen Gremien des GPV (Hilfeplankonferenz, Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft, AG Wohnen, Kirchheimer Interessengemeinschaft Sozialpsychiatrischer Einrichtungen) wahrgenommen.
Weitere wichtige Aspekte für unsere Grundhaltung:
Individualität: Jeder Bewohner hat einen anderen Bedarf an Hilfen, hat eigene Lebenspläne und eigene Möglichkeiten. Deshalb werden die Hilfen personenzentriert und individuell geplant und ausgeführt. Für die Hilfeerbringung im Kontext eines Wohnheims gilt für uns:
Die verschiedenen, am Hilfeprozess Beteiligten (Bewohner, Mitarbeiter der Einrichtung, Angehörige, Arzt, Mitarbeiter komplementärer Dienste, etc. …) haben akzeptierterweise durchaus unterschiedliche Interessen und Sichtweisen. Sie sitzen durchaus nicht zwangsläufig „in einem Boot“ mit nur einer Fahrtrichtung, einem Ziel oder gar einem gemeinsamen Kapitän (vgl. N. Greve, Bonn 1996). Jeder ist natürlicherweise ein eigener Kapitän in seinem eigenen Boot.
Ziel kann nur sein, eine gute Kooperation unter ausreichender Berücksichtigung der wesentlichen Standpunkte und Anliegen aller am Hilfeprozess Beteiligten zu bewerkstelligen.
Eigenkompetenz: Ziel ist ein Leben mit hoher Eigenständigkeit, möglichst ohne Hilfen der Einrichtung. Sämtliche Entwicklungen hinsichtlich dieses Ziels sind zu unterstützen. Vermittlung, Erhalt und Wiedererlangen von Fähigkeiten, die für ein Höchstmaß an Eigenständigkeit notwendig sind, haben Vorrang vor Übernahme der Tätigkeiten durch Mitarbeiter der Einrichtung.
Normalität: Unsere Orientierung richtet sich an einer möglichst normalen, nicht einrichtungsunterstützten Lebensform aus. Dies bezieht sich prinzipiell auf alle Lebensbereiche, stellvertretend sind hier genannt:
Arbeit
Freizeit
Liebe/Partnerschaft/Sexualität
Die AngeboteNeben der Sicherstellung der Versorgung mit dem direkt Lebensnotwendigen wie Wohnraum, Nahrung, Kleidung, Möbel, medizinische Versorgung, Barbetrag zur eigenen Verfügung und der weiteren psychosozialen Betreuung und sozialdienstlichen Unterstützung umfasst unser Angebot auch noch weitere Komponenten in den Bereichen Arbeit/Beschäftigung, Freizeit, Teilnahme an der Gemeinschaft, Psychoedukation:
• Tagesstrukturierende Angebote in den Bereichen Holzwerkstatt und Küche als internes Angebot für alle Bewohner, die nicht in eine Werkstatt oder ein externes Arbeitstherapie-Angebot gehen
• Vermittlung und Begleitung von externen Arbeits- und Beschäftigungsangeboten
• Angebotene Freizeitgruppen, teilweise wohngruppenübergreifend, ebenso Einzelangebote als Hilfe zur Freizeitgestaltung und zur Förderung von Aktivitäten außerhalb der Einrichtung
• Psychoedukative Gruppen- und Einzelgespräche zum Zwecke der Aufklärung, des Austausches, des Umgangs mit der Erkrankung
• Regelmäßige Gruppentreffen zum Zwecke der Planung und der Organisation des Zusammenlebens in den Wohngruppen
• Große Hausversammlung einmal monatlich
• Jeder Bewohner hat einen Mitarbeiter als eigene Bezugsperson, der auch für die Hilfeplanung federführend verantwortlich ist
• Vernetzung der „Aussen-WG“ (Wohngruppe mit dem höchsten Grad an Selbstständigkeit der Bewohner) mit den Angeboten des Ambulant Betreuten Wohnens im Bereich gemeinsame Freizeit-gestaltung
Die Angebote sind sämtlich darauf ausgerichtet, die Fähigkeiten und Stärken des Bewohners zu erhalten und auszubauen. Dahinter steht das Ziel, jedem Bewohner eine Eingliederung und Teilhabe an Gemeinschaft und Gesellschaft und später ein weitgehend selbstbestimmtes Leben außerhalb einer vollstationären Einrichtung (ambulant betreut) zu ermöglichen.
Zur individuellen, verbindlichen Planung der Hilfen und Ziele verwendet die Arche das Instrument „Integrierter Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP)“ der „Aktion Psychisch Kranke“.
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